Wiener Psychoanalytische Vereinigung

Die Wiener Psychoanalytische Vereinigung (WPV) wurde als wissenschaftliche Gesellschaft von Sigmund Freud und seinem Kreis 1908 gegründet und ist damit die erste und älteste psychoanalytische Gesellschaft.

Als Gründungsmitglied der seit 1910 bestehenden International Psychoanalytical Association (IPA) ist die WPV deren hohen Standards verpflichtet und in einem internationalen, wissenschaftlichen Netzwerk verankert.

Die Aufgaben der WPV als wissenschaftlicher Verein sind vor allem die Ausbildung, die wissenschaftliche Diskussion und der Austausch mit internationalen und nationalen Kolleginnen und Kollegen, sowie die Förderung der Forschung und Weiterentwicklung der Psychoanalyse.

Im klinischen Feld der Behandlung von Patienten sorgen die niedergelassenen Mitglieder der WPV sowie die Mitarbeiter des Wiener Psychoanalytischen Ambulatoriums für sachgemäße Beratung und Behandlung von Ratsuchenden und Patienten.

International anerkannte Ausbildungskriterien, die den hohen Anforderungen der IPA entsprechen, laufende Fortbildungen und wissenschaftlicher Austausch im Rahmen der IPA gewährleisten die Sicherstellung des hohen professionellen Standards der Mitglieder der WPV die als qualifizierte PsychoanalytikerInnen ihren Beruf ausüben.

Die gesetzlich anerkannte Berufsbezeichnung in Österreich lautet: Psychotherapeutin/Psychotherapeut mit dem Zusatztitel „Psychoanalyse/ Psychoanalytische Psychotherapie".

 

Die Wiener Psychoanlytische Vereinigung ist als Verein organisiert. Zu den Vereinsorganen gehören: Vorstand, Lehrausschuss, Geschäftsführung des Ambulatoriums, Ethikausschuss und Delegierte in berufsspezifischen Vertretungsorganisationen. mehr über Organisation

Die Wiener Psychoanalytische Vereinigung besteht aus ordentlichen, außerordentlichen, provisorischen, affiliierten, Ehren- und Fördermitgliedern sowie aus KandidatInnen. mehr über Mitglieder

Nachdem Freud durch die Veröffentlichung der Studien über Hysterie (1895), Der Traumdeutung (1900) sowie Zur Psychopathologie des Alltagslebens (1901) die ersten Grundlagen zur psychoanalytischen Theoriebildung gelegt hatte, versammelte er 1902 die sogenannte Mittwochsgesellschaft, Kollegen, die sich für die psychoanalytische Methode interessierten, zu Vorträgen und Diskussionen am Mittwoch Abend in seinen Arbeitsräumen. mehr über Geschichte

Studienbibliothek mit grundlegenden Werken zu Theorie und Technik der Psychoanalyse. mehr über Bibliothek

Das Archiv der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung umfasst ca. 10.000 Archivalien. mehr über Archiv

Monographien und Zeitschriftenbände zu historischen und klinischen Themen der Psychoanalyse. mehr über Publikationen

Ausgewählte weiterführende Links zu psychoanalytischen Vereinigungen, Forschungsinstituten, Volltextsammlungen, Archiven, Bio-Bibliographien etc. mehr über Links

Der Ethikkodex ist verpflichtend für alle Mitglieder und KandidatInnen der WPV, entsprechende Abschnitte auch für das Verwaltungspersonal. Mitglieder, KandidatInnen und Verwaltungspersonal müssen sich mit dem Ethik-Kodex und mit den Verfahren des Ethik-Ausschusses und anderen WPV-Vorschriften vertraut machen.

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