Anerkennung von POP-Ausbildungsinhalten

Beschluss des Lehrausschusses vom 19.11.2015:

 

Anerkennung von Inhalten des Fachspezifikums “Psychoanalytisch-orientierte-Psychotherapie” für das Fachspezifikum “Psychoanalyse/ Psychoanalytische Psychotherapie”

 

1.)  Die Zulassung zur fachspezifischen Ausbildung Psychoanalyse/Psychoanalytische Psychotherapie in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung erfolgt durch den Lehrausschuss nach einer persönlichen Vorstellung bei drei Mitgliedern des Lehrausschusses und der LeiterIn des Lehraussschusses. (WPV-AO Pkt. 8.2)

 

2.)  Das fachspezifische Praktikum und die Praktikums-Supervision, sofern sie bei einem Mitglied der WPV oder des WAP absolviert wurde, kann zur Gänze anerkannt werden.

 

3.)  Der „Status in Ausbildung unter Supervision“ von POP kann nicht einfach weitergeführt werden. Für die Übernahme von Kontrollfällen müssen die in der AO der WPV formulierten Bedingungen erfüllt sein: 1 Jahr theoretische Seminare + 2 Erstgesprächs-Seminare+ 3 supervidierte Erstgespräche. Hier kann aber die Regelung, dass bis zu einem 1/3 Inhalte einer anderen fachspezifischen Ausbildung angerechnet werden können, zur Wirkung kommen. Inhalte im Ausmaß eines Erstgesprächs-Seminar und eines Theorieseminars können gegebenenfalls angerechnet werden. (Die Anerkennungen werden im Einzelfall besprochen und festgelegt.)

 

4.)  Lehrtherapie: vorangegangene 4-stündige Lehranalysen bei einem Lehranalytiker der WPV oder des WAP (IPA) werden anerkannt. Wenn vorher eine 2-stündige Lehrtherapie gemacht wurde, muss vor Beginn der Seminare mindestens ein halbes Jahr eine 4-stündige Lehranalyse bei einem Lehranalytiker der WPV oder WAP (IPA) absolviert werden. 

 

5.)  Anerkennung von Seminaren: von sechs Theorie-Seminaren, können zwei durch Anerkennung von Inhalten aus der FS-POP-Ausbildung ersetzt werden. Von sechs Technik-Seminaren, inklusive der 2 Erstgesprächs-und Diagnostikseminare, können ebenfalls insgesamt zwei durch Anerkennung von bereits absolvierten Inhalten der FS-POP-Ausbildung ersetzt werden. (Die Anerkennungen werden im Einzelfall besprochen und festgelegt.)

 

6.)  Ein 2-stündiger POP-Kontrollfall kann 2 Monate nach Übernahme eines 4-stündigen Kontrollfalls unter Fortsetzung der psychoanalytisch-psychotherapeutischen Supervision als 2. Kontrollfall anerkannt werden, sofern die Supervision bei einer LehranalytikerIn der WPV  fortgeführt wird.

 

        Dr. Elisabeth Skale

        Leiterin des Lehrausschusses der WPV